Superkontinent Pangäa

Die Ur-Kontinente bewegten sich weiter aufeinander zu. Sibiria kollidierte mit Laurasia (Nordamerika und Teile Nord- und Mitteleuropas), so entstand das Ural-Gebirge. Im späten Karbon kollidierte der riesige Südkontinent Gondwana mit dem Nordkontinent, dabei wurden in Nordamerika und Europa große Gebirge aufgefaltet (Variszische Faltung), in meiner Region das Rheinische Schiefergebirge.

So entstIm Karbon war ein neuer Superkontinent entstanden: Pangäa. Er war im Westen vom Panthalassischen Ozean, im Osten von der Paleo-Thetys-See umgeben. Pangäa schob sich langsam nach Norden, bis sich schließlich kein Land mehr an den Polen befand.

Eine Zeit extremer Gegensätze

Es war eine Zeit extremer Gegensätze. Die südlichen Regionen Gondwanas waren vereist, und der Meeresspiegel war sehr tief. Im nördlichen Teil ging das feucht-warme Klima des Karbons zu Ende, dafür wurde es heiß und trocken. Flüsse, Flachmeere und Meeresbecken trockneten aus und immer Regionen wurden zu Wüsten. Deutschland lag zu jener Zeit im Hitze- und Trockengürtel in der Nähe des Äquators. Hier heißt das Untere Perm (vor 290-256 Millionen Jahren) wegen der auffällig roten Farbe der verwitternden Gesteine auch „Rotliegendes“. Im Oberen Perm (vor 256-248 Mio. Jahren), in Deutschland auch „Zechstein“ genannt, schmolzen die Eisdecken in Gondwana und der Meeresspiegel stieg wieder. Doch die großen Gegensätze blieben: in der Südhälfte Pangäas war es kühl und feucht, in der Nordhälfte heiß und trocken. Meerwasser überflutete weite Teile des Festlandes. Unter der starken Sonneneinstrahlung verdampfte das Meerwasser allmählich, und Salzschichten lagerten sich am Boden ab.

 

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