Jung-Tertiär

Synthetoceras in den Great Smoky Mountains, USA
Synthetoceras in den Great Smoky Mountains, USA

Bei vielen Tieren aus dem Jung-Tertiär (Neogen) sieht man die Verwandtschaft zu heutigen Tieren, fast die Hälfte der heutigen Familien waren schon da.

Miozän (vor 23,8-5,3 Millionen Jahren)

Das dichte Grasland breitete sich immer mehr aus und bedeckte während des Miozäns und des anschließenden Pliozäns (vor 5,3-2,6 Millionen Jahren) fast die ganze Erde, in Afrika entstanden ausgedehnte Savannenlandschaften.

Hier lebten Pferden wie Meryhippus und Hypohippos in Nordamerika, Kamele, Hirschen wie Syndyoceras und natürlich die Elefanten: Gompotherium, Deinotherium und Platybelodon. Das Miozän gilt als ihr Zeitalter. Auch die Großkatzen sehen heutigen Raubkatzen ähnlich, nur, dass die Säbelzähne verloren gegangen sind.

Pliozän (vor 5,3-2,6 MioJ)

Die Welt des Pliozäns war der heutigen schon sehr ähnlich, und Nord- und Südamerika war nun durch eine Landbrücke, das heutige Zentralamerika, verbunden. Nun kam es auch hier zu einem Austausch der Tierwelt. Noch immer waren die frühen Elefanten wie Gompotherium und Deinotherium weitverbreitet; in Afrika und Asien lebt Sivatherium. Synthetoceras in Nordamerika war ein prähistorischer Paarhufer, den man an seinem großen Y-förmigen Horn gleich erkannt. Im Pliozän tauchten erste Rinder auf, außerdem Faultiere wie Megatherium in Südamerika.

Die letzten Kapitel der Erdgeschichte sind zugleich die ersten in der Geschichte der Menschen: Am Ende des Miozäns tauchte der erste Hominide auf. Dann, im Pliozän, der Homo habilis und der Homo erectus.

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