Die Erde im Miozän (vor 23,0-5,3 MioJ)

Hemicyon im Siebengebirge
Hemicyon im Siebengebirge

Im Miozän breitete sich das dichte Grasland immer mehr aus und bedeckte während des Miozäns und des anschließenden Pliozäns (vor 5,3-2,6 Millionen Jahren) fast die ganze Erde, in Afrika entstanden ausgedehnte Savannenlandschaften.

Bei vielen Tieren aus dem Jung-Tertiär (Neogen) sieht man die Verwandtschaft zu heutigen Tieren, fast die Hälfte der heutigen Familien waren schon da: Pferden wie Meryhippus und Hypohippos in Nordamerika, Kamele, Hirschen wie Syndyoceras und natürlich die Elefanten – das Miozän gilt als ihr Zeitalter: Gompotherium, Deinotherium und Platybelodon. Auch die Großkatzen, im Bild oben ein Machairodus, sehen heutigen Raubkatzen ähnlich, nur, dass die Säbelzähne verloren gegangen sind.

Die letzten Kapitel der Erdgeschichte sind zugleich die ersten in der Geschichte der Menschen: Am Ende des Miozäns tauchte der erste Hominide auf. Dann, im Pliozän, der Homo habilis und der Homo erectus.

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