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Devon

Devon (vor 417-354 Millionen Jahren)

Das Devon gilt als Zeitalter der Fische. Während der riesige Panthalassische Ozean noch immer den größten Teil der Erdoberfläche bedeckte, wurden die kleineren Ozeane enger, und so bewegten sich die Kontinente aufeinander zu. Süßwasserfische konnten von Gondwana im Süden nach Laurasia (heutigen Nordamerika und Teile Nord- und Mitteleuropas) schwimmen. Die Zeit der Kieferlosen ging zu Ende, dafür entwickelten sich die Wirbeltiere weiter – Stachelhaie tauchten auf und Panzerfische wie der riesige Dunkleosteus. 

Das Klima war weltweit warm. Im Landesinneren verdunstete das Wasser der Binnenseen und Flüsse, und an der Luft oxidierte mineralhaltiges Gestein und färbte sich rot. Das hat dem nördlichen Kontinent den Namen "Old Red Continent" Kontinent eingetragen.  An den Küsten entstanden im tropisch-warmen Wasser riesige Korallenriffe. Die Gebirgszüge aus Kalkstein, die wir heute z.B. in der Eifel sehen, sind Reste jener Korallenriffe. Die Nordamerika wurden ging die Gebirgsbildung weiter, in Australien entstanden die australischen Kordilleren.

Zugleich gab es Meerestiere, die eine Arbeit Verbindungsglied zu den späteren Landtieren sind, so die ersten Fische mit "Fußstummeln", die Quastenflosser, und die Lungenfische. Doch auch auf dem Festland wurde es lebendig. Binnenmeere und Flüsse, und an ihren Ufern die ersten Pflanzen prägten das Bild. Bärlappgewächse, Farne und Schachtelhalme wuchsen zunächst noch niedrig, doch dann wurden sie immer größer, bildete Bäume, und im Oberdevon standen Baumfarme, die über 20 Meter hoch wurden. 

Insekten eroberten Land und Luft, und schließlich entdeckte ein Wirbeltier mit vier Gliedmaßen, Fingern und Zehen, der Urlurch Ichthyostega, das Festland als neuen Lebensraum für sich und seine Nachkommen. Die Zeit der Amphibien begann! Amphibien atmen mit ihrer Lunge und bewegen sich auf vier Beinen, aber sie leben in der Nähe des Wassers, und legen ihre Eier im Wasser ab, um sie vor dem Austrocknen zu schützen.


Bild- und Quellennachweis

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